Phototherapie – DR. SCHICHER IN KLAGENFURT AM WÖRTHERSEE

Die Phototherapie arbeitet mit ultravioletter Strahlung und ist ein wichtiger Bestandteil der modernen Dermatologie. Sie stellt eine ideale Ergänzung in der Behandlung von Schuppenflechte, Neurodermitis, Vitiligo oder chronischem Juckreiz dar. In mehreren Sitzungen bestrahle ich mithilfe eines speziellen Geräts die erkrankte Haut mit einem genau definierten Spektrum an UV-Licht. Dieses löst bestimmte Reaktionen im Gewebe aus und begünstigt somit eine raschere Abheilung der Erkrankungen. Ich berate Sie gerne bei der Wahl der optimalen Behandlungsmethode für Ihre individuelle Situation. Vereinbaren Sie einfach einen Termin für ein persönliches Gespräch und eine genaue Untersuchung in meiner Praxis in Klagenfurt am Wörthersee.

Was ist eine Phototherapie und wie wirkt diese?

Die Phototherapie ist eine spezielle Form der Lichttherapie. Während Letztere allerdings mit weißem Licht arbeitet, verwendet Erstere ultraviolette Strahlen. Am häufigsten kommt die Phototherapie zur Behandlung von Gelbsucht bei neugeborenen Babys zum Einsatz. Sie erweist sich aber auch bei anderen dermatologischen Beschwerden als äußerst hilfreiche Maßnahme. In meiner Ordination in Klagenfurt behandle ich mithilfe der Phototherapie vor allem Patientinnen und Patienten, die unter Neurodermitis, Schuppenflechte, Vitiligo oder chronischem Juckreiz leiden. Bei diesen Hautkrankheiten eignet sich die UV-Bestrahlung oft auch als ergänzende Maßnahme.

Im Rahmen der Phototherapie verwende ich zwei Arten von Licht: UVA und UVB. Sie können je nach Beschwerde einzeln oder gemeinsam Anwendung finden. UVA-Strahlen haben eine Wellenlänge zwischen 320 und 400 Nanometern. Sie dringen weit in die Haut ein und lösen somit auch Reaktionen in tiefer liegenden Schichten des Gewebes aus. So lassen sich beispielsweise entzündliche Erkrankungen wie die Neurodermitis bekämpfen. In der Dermatologie kommt die UVA-Strahlung häufig in Kombination mit dem medikamentösen Wirkstoff Psoralen zum Einsatz – hierbei ist oft von einer PUVA-Therapie oder einer Photochemotherapie die Rede. Psoralen gelangt über Tabletten, Bäder oder Cremes in den Körper, macht die Haut lichtempfindlicher und verstärkt somit die Wirkung der ultravioletten Strahlen. Die UVB-Methode arbeitet hingegen mit Strahlen, die eine Wellenlänge von 280 bis 320 Nanometern aufweisen. Diese erreichen nur die obersten Hautschichten und sind somit mit natürlichem Sonnenlicht vergleichbar. Die UVB-Strahlung regt die Produktion von Melanin und Vitamin D3 im Gewebe an. In meiner Ordination in Kärnten nutze ich sie beispielsweise zur Behandlung von Schuppenflechte.
Was lässt sich mit einer Phototherapie behandeln?

Die Phototherapie ist in der Dermatologie vielseitig einsetzbar. In meiner Praxis in Klagenfurt erweist sie sich zum Beispiel bei Neurodermitis (atopisches Ekzem), bei der Schuppenflechte (Psoriasis), bei Hand- und Fußekzemen sowie bei der Knötchenflechte (Lichen ruber) als äußerst nützlich. Diese entzündlichen Hauterkrankungen sind für meine Patienten und Patientinnen oft vor allem in den kalten Wintermonaten sehr unangenehm. Die UV-Strahlung bekämpft die Entzündungsherde im Gewebe und dämmt ihr Wachstum ein. Ergänzend zur Phototherapie können bei Neurodermitis und Psoriasis beispielsweise bestimmte Medikamente oder ein Meerbad helfen.

Zur Behandlung von Akne und Vitiligo eignet sich ultraviolettes Licht ebenso. Vitiligo ist auch bekannt unter dem Namen Weißfleckenkrankheit. Typischerweise äußert sich diese chronische Erkrankung in Form von weißen, pigmentfreien Flecken auf der Haut. Bei chronischem Juckreiz kann die Phototherapie in erster Linie dabei helfen, die Symptome zu lindern. Hinter dem sogenannten Pruritus stecken allerdings häufig Ursachen wie Nieren- und Leberschäden. In diesem Fall ist eine zusätzliche Behandlung der Grunderkrankung erforderlich – bei der Wahl des richtigen Facharztes bin ich Ihnen hier sehr gern behilflich!

Weit verbreitet ist die Phototherapie außerdem für die Behandlung von Ikterus. Da sich die Haut, die Schleimhäute und das Augenweiß hierbei gelblich verfärben, ist das Symptom auch unter der Bezeichnung Gelbsucht bekannt. Dieser Effekt geht auf eine Überproduktion des Gallenfarbstoffes Bilirubin im Körper zurück. Ikterus tritt häufig bei neugeborenen Babys auf, kann aber auch Erwachsene betreffen.

Für wen eignet sich eine Phototherapie?

Die Phototherapie eignet sich für Frauen und Männer, die eine der genannten Erkrankungen aufweisen. Die Beschaffenheit des Gewebes sowie das Alter spielen grundsätzlich keine Rolle. Sie können sich auch an mich wenden, wenn Ihre Tochter oder Ihr Sohn im Kindes- und Jugendalter unter Hautproblemen leidet. Die Kinderdermatologie zählt nämlich ebenso zu meinen Fachgebieten. Ob eine Behandlung mit UV-Strahlung tatsächlich infrage kommt, entscheide ich dann je nach individuellem Fall.
Es gibt allerdings ein paar Faktoren, die immer gegen eine Phototherapie sprechen. Dazu zählen beispielsweise Gendefekte, die mit einer erhöhten Lichtempfindlichkeit oder einem erhöhten Hautkrebsrisiko einhergehen. Die regelmäßige Einnahme von bestimmten Medikamenten kann ebenfalls gegen eine Bestrahlung mit ultraviolettem Licht sprechen. Liegt bei Ihnen einer dieser Aspekte vor, präsentiere ich Ihnen gerne alternative Behandlungsmöglichkeiten!

Wie läuft eine Phototherapie ab?

Wenn Sie mich das erste Mal kontaktieren, lade ich Sie zunächst zu einem Termin in meine Ordination in Klagenfurt ein. Bei diesem Treffen untersuche ich Ihre Haut gründlich und führe ein ausführliches Beratungsgespräch mit Ihnen. Es ist wichtig, dass Sie mir dabei genau über Ihre Beschwerden, mögliche Vorerkrankungen und regelmäßig einzunehmende Medikamente Auskunft geben. Basierend auf den Ergebnissen der Untersuchung und Ihren Ausführungen erstelle ich einen individuellen Behandlungsplan für Sie. Bevor wir tatsächlich mit der Phototherapie beginnen, kläre ich Sie außerdem über den gesamten weiteren Ablauf und mögliche Risiken und Nebenwirkungen auf.

Die Behandlung mit UV-Strahlung findet in mehreren Sitzungen statt und kann sich somit über einen Zeitraum von bis zu acht Wochen strecken. Bei schweren Fällen von Neurodermitis oder Schuppenflechte sollten Sie beispielsweise zwei bis drei Mal pro Woche zur Phototherapie in meine Praxis in Klagenfurt kommen. Dort müssen Sie zunächst eine Schutzbrille aufsetzen, da Ihre Augen sonst Schäden davontragen könnten. Dann bringe ich die Lampe in die richtige Position und schalte sie ein. Nun müssen Sie nur noch ruhig dasitzen und etwas Geduld haben. Nach ein paar Minuten ist die Bestrahlung schon vorüber und Sie dürfen wieder nach Hause gehen.

Was muss ich vor und nach einer Phototherapie beachten?

Vor den einzelnen Sitzungen in meiner Ordination in Kärnten sollten Sie darauf achten, dass Ihre Haut sauber ist. Waschen Sie die betroffenen Körperstellen am besten kurz vor der Bestrahlung, verwenden Sie dabei aber möglichst keine Pflegeprodukte wie Parfums, Deodorants, Aftershaves, Cremes oder Make-up. Verzichten Sie außerdem auf den übermäßigen Konsum von schwarzem Tee, Johanniskraut, Zitrusfrüchten, Sellerie und Petersilie. Diese Lebensmittel machen die Haut lichtempfindlicher und begünstigen somit das Auftreten von gewissen Nebenwirkungen. Gegebenenfalls müssen Sie außerdem gewisse Medikamente vorübergehend absetzen.

Nach der Phototherapie sollte die Haut nicht mit zusätzlichem UV-Licht in Berührung kommen. Meiden Sie daher direkte Sonneneinstrahlung und verzichten Sie auf Solariumbesuche. Tragen Sie selbst bei leichtem Sonnenschein eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor auf die behandelten Körperstellen auf. Außerdem sollten Sie Ihre Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Bei der Wahl eines geeigneten Pflegeprodukts berate ich Sie mit Vergnügen!

Welche Komplikationen können bei einer Phototherapie auftreten?

Die Phototherapie ist zwar prinzipiell sehr schmerz- und risikoarm, dennoch sind Nebenwirkungen nicht komplett ausgeschlossen. Sie kann beispielsweise mit einer Braunfärbung der Haut und der inneren Organe, mit Störungen bei der Wärmeregulation sowie mit erhöhten Wasser- und Salzverlusten einhergehen. Langfristig angewandt kann die Bestrahlung zu einer Steigerung des Hautkrebsrisikos und einer vorzeitigen Hautalterung beitragen. Besonders gefährlich ist das ultraviolette Licht außerdem für die Netzhaut. Um Schädigungen der Augen zu vermeiden, müssen meine Patientinnen und Patienten bei einer Phototherapie in Klagenfurt spezielle Schutzbrillen tragen.
Nach der Behandlung mit UVB-Strahlen kann es zu sonnenbrandähnlichen Symptomen kommen. Dazu zählen beispielsweise Rötungen, brennende Schmerzen, Hitzegefühl, Juckreiz und Blasen auf der Haut. Diese Nebenwirkungen klingen in der Regel nach einiger Zeit wieder von selbst ab. Zur Unterstützung des Heilungsprozesses können Sie eine feuchtigkeitsspendende und kühlende Salbe auf die betroffenen Körperareale auftragen.

Wann sind die Ergebnisse der Phototherapie sichtbar?

Bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Neurodermitis sind etwa zwei bis drei Sitzungen pro Woche notwendig. In meiner Ordination in Klagenfurt dauern diese allerdings meist nur wenige Minuten. Eine erste Besserung sehen und spüren Sie in der Regel nach rund sechs bis zehn Terminen. Bei schweren Fällen kann sich der Behandlungszeitraum allerdings über bis zu acht Wochen strecken. Durch die ständigen Wiederholungen bekämpft das UV-Licht die Entzündungsherde immer weiter, bis diese im besten Fall völlig verschwinden. Zur Unterstützung und Beschleunigung des Prozesses kann ich Ihnen zusätzlich bestimmte Medikamente, Salzbäder oder Cremes verschreiben. Allerdings muss Ihnen bewusst sein, dass chronische Hautkrankheiten immer wieder ausbrechen können. Eine vollständige Heilung ist somit auch nicht durch die Phototherapie möglich. Wie lange die Ergebnisse halten, lässt sich daher nicht pauschal sagen. Sollte es zu einem Rückfall kommen, melden Sie sich jederzeit bei mir – es ist mir ein besonderes Anliegen, dass meine Patientinnen und Patienten sich dauerhaft wohl in ihrer Haut fühlen können.

Haben Sie weitere Fragen oder möchten Sie einen Termin bei uns vereinbaren, melden Sie sich gerne telefonisch während unserer Ordinationszeiten oder nutzen Sie jederzeit unser Online-Kontaktportal. Ich freue mich darauf, Sie bald in meiner Arztpraxis in Klagenfurt begrüßen zu dürfen!

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