Operative Dermatologie – DR. SCHICHER IN KLAGENFURTAM WÖRTHERSEE

In der Dermatologie wird zwischen konservativen und operativen Therapiemethoden unterschieden. Die Dermatochirurgie ist ein Bereich der Dermatologie, der die operative Behandlung von Hauterkrankungen beinhaltet. Dabei werden die chirurgischen Eingriffe an der Haut entweder aus ästhetischen Gründen oder aus medizinischer Notwendigkeit vorgenommen. Unter anderem zählt beispielsweise Hautkrebs zu den Behandlungen der Dermatochirurgie mit medizinischer Indikation. Im folgenden Text erfahren Sie mehr zu diesem interessanten Bereich. Sollten Sie Fragen haben, freue ich mich darauf, Sie bald in meiner Ordination in Klagenfurt begrüßen zu dürfen!

Was ist unter der operativen Dermatologie zu verstehen?

Die operative Dermatologie, auch Dermatochirurgie genannt, beschäftigt sich mit den operativen Behandlungsverfahren von dermatologischen Krankheiten und Hautveränderungen. Dabei können die Eingriffe entweder in lokaler Betäubung oder in Vollnarkose erfolgen.

Im Mittelpunkt der Dermatochirurgie steht vor allem die Behandlung von Hauttumoren, wie beispielsweise eines Plattenepithalkarzinoms oder Basalioms. Ebenso kann bei Muttermalen ein chirurgischer Eingriff notwendig sein, insbesondere dann, wenn es zu gut- oder bösartigen Hautveränderungen gekommen ist. Je nach Hautproblem können dabei unterschiedliche Verfahren zur Behandlung infrage kommen. Dazu zählen vor allem Skalpell, Laser, Hautfräsen, Kryochirurgie, Verätzungsverfahren und Absaugmethoden. Wann ich welche Methode anwende, erfahren Sie in den folgenden Absätzen.

Wann sollte man einen Dermatologen aufsuchen?

Grundsätzlich sollten Sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig zum Hautarzt gehen. Denn die kleinsten Veränderungen der Haut können einerseits harmlos aussehen, aber andererseits auf ernsthafte Hauterkrankungen hindeuten. Insbesondere wenn diese Veränderungen plötzlich sichtbar werden oder auch längere Zeit anhalten, ist der Gang zum Dermatologen unumgänglich.

Darüber hinaus sind einige Probleme der Haut aus medizinischer Sicht zwar unbedenklich, jedoch sollten Sie sich dennoch nicht davor scheuen meine Ordination in Klagenfurt aufzusuchen, wenn Sie beispielsweise seelisch darunter leiden. Dies gilt unter anderem auch, wenn sich neue Muttermale bilden oder sich diese verändern, denn solche Veränderungen sind zwar meist harmlos, können aber ebenso auf Hautkrebs oder eine Krebsvorstufe hindeuten. Um solche Veränderungen auszuschließen, ist der schnellstmögliche Termin beim Dermatologen notwendig.

Mit welchen Erkrankungen befasst sich die operative Dermatologie?

In der Dermatochirurgie ist das operative Spektrum besonders breit gefächert. In meiner Ordination biete ich die Behandlungen folgender Hautveränderungen an, die mit den speziellen Verfahren der operativen Dermatologie behandelt werden können.

Rhinophym (Knollennase)

Bei einem Rhinophym, auch Knollennase genannt, kommt es zu knollenartigen Verformungen der Nase. Diese Wucherungen im Bindegewebe und in den Talgdrüsen entstehen in Folge einer Rosazea-Erkrankung. Zur operativen Behandlung des Rhinophyms stehen mehrere Therapiemöglichkeiten zur Auswahl, wobei bei allen Verfahren die Gewebe- und Talgdrüsenwucherungen abgetragen werden. So lassen sich in meiner Ordination beispielsweise mithilfe eines energiereichen Lasers die oberflächlichen Hautpartien der Nase abtragen. Allerdings kommt ebenso die Kryochirurgie infrage. Hierbei erfolgt die Zerstörung des überschüssigen Gewebes des Rhinophyms mit flüssigem Stickstoff.

Basaliom

Das Basaliom oder auch Basalzellkarzinom genannt, gilt als häufigster bösartiger Hauttumor. Ohne Therapie wächst das Karzinom weiter fort und kann weit unter der Haut liegende Strukturen zerstören und in Folge bedrohlich werden. Je nach Ausmaß eignen sich unterschiedliche Behandlungsmethoden. Die Standardtherapie beim Basaliom besteht darin den Tumor vollständig im Rahmen einer Operation zu entfernen. Für Personen mit Blutgerinnungsstörungen eignet sich jedoch auch die Kryochirurgie.

Muttermalentfernung

Bei Muttermalen handelt es sich um eine gutartige Vermehrung von Pigmentzellen in der Haut. Diese können entweder von Geburt an vorhanden sein oder erst im Laufe des Lebens entstehen. Atypische Muttermale können jedoch auch entarten und eine bösartige Hautveränderung darstellen. Daher sollten Muttermale regelmäßig durch den Dermatologen untersucht werden. Weist ein Muttermal nach einer Untersuchung ein atypisches Muster auf, so wird es vorsorglich operativ entfernt.

Narbenkorrektur

Bei der Narbenkorrektur ist eine Verbesserung der Narbensituation das Ziel. Die Operationstechnik richtet sich vor allem nach Art und Größe der Narbe. In vielen Fällen wird die Narbe jedoch operativ entfernt, um die Wundränder neu zu vernähen.

Entfernung gutartiger Hauttumore

Bei einem tieferliegenden Tumor, wie beispielsweise bei einem intramuskulären Lipom, erfolgt die Tumorentfernung im Regelfall in Vollnarkose. Allerdings lassen sich Lipome die direkt unter der Haut liegen auch in Lokalanästhesie herausschneiden.

Im Allgemeinen ist ein Lipom eine harmlose Neubildung von Fettgewebe, können jedoch sehr groß werden oder optisch stören und einen psychischen Leidensdruck verursachen.

Akne inversa

Der Begriff „Akne inversa“ bezeichnet eine entzündliche Erkrankung der Haarwurzeln, die in den allermeisten Fällen chronisch wird. Diese Hauterkrankung tritt insbesondere an den Achseln und im Genitalbereich auf und wird vor allem in den Hautumschlagfalten sichtbar. Verursacht wird diese Veränderung durch Faktoren wie etwa starkes Schwitzen, Übergewicht, Stress oder auch durch eine genetische Veranlagung. Bei schwereren Verläufen kann es zu ausgeprägten und deutlichen Vernarbungen kommen.

Zur Behandlung müssen in der Regel die jeweiligen Entzündungsherde geöffnet werden, um die Eiterbeulen aufzuschneiden, zu entleeren und mit Antibiotika zu spülen. Zur nachhaltigen Heilung lässt sich eine fortgeschrittene Akne inversa meist nur durch die chirurgische Entfernung der betroffenen Hautpartien behandeln.

Eingewachsene Fußnägel

Eingewachsene Fußnägel betreffen in den allermeisten Fällen den großen Zeh. Dabei verursacht der Zehennagel Schmerzen, weil er sich in das Nagelbett drückt. Die häufigsten Ursachen hierfür sind entweder zu enge Schuhe oder falsches Schneiden der Zehennägel.

Bei einer operativen Therapie von eingewachsenen Zehennägeln werden die Nagelecken und das umliegende Gewebe entfernt. Anschließend versorge ich die Wunde mit einem kleinen Verband, da das Gewebe nach der OP noch sehr empfindlich ist. Kommt es immer wieder zu einem eingewachsenen Zehennagel, so ist eine Operation zur Nagelbettverkleinerung sinnvoll. Dadurch wird der Nagel schmaler und das Risiko für erneutes Einwachsen sinkt.

Entfernung von kleinen Hautveränderungen

Zu der Entfernung von kleinen Hautveränderungen zählen unter anderem seborrhoische Warzen und Alterswarzen. Diese stellen die häufigsten gutartigen Neubildungen der Haut dar. Aus dermatologischer Sicht sind solche Warzen zwar harmlos, jedoch können sie von den Betroffenen als störend empfunden werden, da sie oft unangenehmen Juckreiz verursachen. In den allermeisten Fällen werden solche Warzen mittels Laser entfernt.

Hauttransplantationen

Auch Hauttransplantationen zählen zu den Eingriffen der operativen Dermatologie. Dabei wird Gewebe verpflanzt, um zerstörte Hautareale zu versorgen. Das Wichtigste hierbei ist, dass die betroffene Hautregion gut durchblutet wird, damit das Transplantat gut einheilen kann. Bei der Hauttransplantation wird zwischen Spalthaut- und Vollhauttransplantationen unterschieden.

Spalthauttransplantat

Unter der Spalthaut ist ein Transplantat zu verstehen, welches nur aus oberen Hautschichten besteht. Sie wird hierbei an einer nicht verletzten Körperregion des Betroffenen entnommen. Die dabei entstandene Wunde muss anschließend nicht genäht werden und verheilt meist narbenfrei.

Vollhauttransplantat

Im Vergleich zum Spalthauttransplantat, besteht ein Vollhauttransplantat aus allen Hautschichten, wobei das Unterhautfett nicht inkludiert ist. Das Transplantat besteht somit aus Schweiß- und Talgdrüsen und Haarwurzeln. Dadurch entsteht zwar eine Wunde am eigenen Körper, jedoch wird diese nach Entnahme der Vollhaut aus einer Spenderregion wieder vernäht.

Lymphknotenexstirpation

Schwellen die Lymphknoten unter anderem am Hals, Hinterkopf oder in den Achselhöhlen an, so kann eine Tumorerkrankung dahinterstecken.

Die Krebszellen gelangen dabei aus dem vorhandenen Tumor in den Blutstrom und folglich in die Lymphbahnen. Dadurch fangen die Lymphknoten diese Zellen ein, sie vermehren sich und die Lymphknoten schwellen deutlich an. Allerdings gibt es auch direkt von Lymphknoten stammende Tumore. Die Entfernung von oberflächlichen Lymphknoten geschieht meistens über einen kleinen Hautschnitt. Tiefer sitzende Knoten werden hingegen in vielen Fällen im Rahmen der eigentlichen Tumoroperation unter Vollnarkose entfernt.

Atherom

Ein Atherom wird auch als Talgzyste bezeichnet und ist ein weicher Knoten, der bei den meisten Betroffenen im Kopf- oder Rückenbereich auftritt. Um das Atherom zu entfernen, setze ich mit dem Skalpell einen Schnitt und kann nun entweder nur den Inhalt der Zyste oder die gesamte Kapsel entfernen.

Wie gestaltet sich der Ablauf einer Hautoperation?

Die operative Behandlung der Hauterkrankungen kann je nach Schweregrad mit verschiedenen Operationsverfahren erfolgen. Kleine Hautveränderungen an der Oberfläche kann ich meist durch einen einfachen Schnitt abtragen. Die Entfernung tief sitzender Tumore hingegen gestaltet sich aufwendiger.

Was ist vor der Behandlung zu beachten?

Vor der OP führe ich ein ausführliches Gespräch mit Ihnen, um den genauen Ablauf der Behandlungsmethode sowie die möglichen Komplikationen zu klären. Hierbei besteht genügend Raum für all Ihre Fragen. Auch nach der Operation findet eine Kontrolluntersuchung statt, um ein bestmögliches Behandlungsergebnis zu erreichen. Der Eingriff selbst erfolgt, je nach Ausmaß, entweder in Lokalanästhesie oder in Vollnarkose.

Wie verläuft die Hautoperation?

Der Ablauf der Hautoperation ist von der Größe und Art der Hautveränderung abhängig. Dabei werden sowohl die gutartigen als auch die bösartigen Hautveränderungen entnommen und anschließend genau untersucht. So kann ich feststellen, um welche Art von Tumor es sich handelt.

Welche Methoden fallen in den Bereich der operativen Dermatologie?

Im Bereich der Dermatochirurgie biete ich folgende Behandlungsmethoden an:

Kryochirurgie

Bei diesem Verfahren wird das betroffene Gewebe durch Anwendung von extremer Kälte gezielt zerstört. Mit der Therapiemethode können sowohl Warzen als auch Vorstufen von Hautkrebs behandelt werden.

Laser

Der Laser erzeugt ein Licht, welches vom Gewebe absorbiert wird und somit zu einer Zerstörung der Gewebeproteine führt. Aufgrund der großen Bandbreite von Laserarten können Laser vielfältig eingesetzt werden.

Verätzungsverfahren

Bei dieser Technik wird körperliches Gewebe durch organische Lösungsmittel, starke Säuren oder Laugen geschädigt. Der Grad der Schädigung hängt dabei von der verwendeten Substanzmenge und der Kontaktdauer mit dem betroffenen Gewebe ab.

Skalpell

Ein Skalpell wird in der operativen Dermatologie oft eingesetzt, da hiermit Gewebe durchtrennt und Hautveränderungen entfernt werden können. Daher lassen sich beispielsweise Tumore mit einem Skalpell vollständig entfernen.

Hautfräsen

In der Dermatochirurgie können mit einem hochtourigen Fräskopf vor allem sichtbare Narben entfernt werden, indem sie vorsichtig abgeschabt werden.

Absaugmethoden

Die Absaugmethoden eignen sich vor allem zur Entfernung von lokalen Fettpolstern. Allerdings wird dieses Verfahren ebenso bei der Entfernung krankhafter Fettgeschwülste, wie etwa von Lipomen, eingesetzt.

Ist mit einer Ausfallzeit zu rechnen?

Die Arbeitsfähigkeit hängt vom Therapieverfahren ab. Insbesondere wenn das Behandlungsgebiet keiner ständigen Bewegung ausgesetzt ist, sind Sie in der Regel schon nach wenigen Tagen wieder arbeitsfähig. Eine körperliche Schonung für etwa ein bis zwei Wochen ist jedoch anzuraten.

Was ist nach der Operation zu beachten?

In den ersten Wochen nach dem chirurgischen Eingriff ist vor allem die Narbenpflege von Bedeutung, um ästhetisch schöne Ergebnisse zu erzielen. Daher sollten Sie die Wunde nach der OP nicht belasten und nur mit speziellen Narbencremes versorgen. Auch eine direkte Sonneneinstrahlung auf die betroffene Hautregion sollten Sie in den ersten Tagen nach der Operation vermeiden.

Bei einer kleineren OP wird meist ein spezielles Pflaster verwendet, um die Wunde abzudecken. Nach größeren Eingriffen hingegen wird ein Verband angelegt. Im Allgemeinen wirkt sich jedoch regelmäßiges Kühlen gut auf die Wundheilung aus. Allerdings sollten Sie die Haut vor mechanischen Belastungen schützen, um die Wundheilung zu verbessern.

Welche Risiken und Komplikationen birgt die operative Dermatologie?

Durch die unterschiedlichen Behandlungsmethoden sind verschiedene Komplikationen möglich. Durch die Wahl der passenden Operationstechnik und einer guten Indikationsstellung lassen sich die Risiken und Komplikationen jedoch besonders gering halten. Die Gesundheit Ihrer Haut steht bei mir immer an erster Stelle!

Lieder lassen sich Komplikationen aus medizinischer Sicht jedoch nicht immer vollkommen ausschließen, weswegen ich Sie vor dem operativen Eingriff in einem Aufklärungsgespräch über die möglichen Risiken informiere.

Zu diesen Komplikationen zählen vor allem:

  • Nachblutungen
  • Schädigung sensibler Nerven
  • Wundinfektionen
  • deutlich sichtbare Narben
  • Pigmentveränderung
  • Nekrose

Was kosten die Behandlungen im Rahmen einer operativen Dermatologie?

Da hierbei das operative Spektrum sehr weitgefächert ist, unterscheiden sich auch die Preise der Behandlungen stark. Die Kosten hängen dabei vor allem von der Operationsmethode, dem betroffenen Hautareal und von der individuellen Situation ab. Gerne informiere ich Sie in meiner Ordination in Kärnten über die Preise der jeweiligen Behandlungen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Bei einer medizinischen Indikation wird Ihr Eingriff in der Regel von dem gesetzlichen Versicherungsträger übernommen. Erfolgt die OP hingegen aus rein ästhetischen Gründen, so kommt die Krankenkasse nicht für die anfallenden Kosten auf.

Sollten Sie weitere Fragen oder Interesse an einer Behandlung in für eine Behandlung freue ich mich auf Ihren Besuch in meiner Ordination in Klagenfurt!

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