AKNE BEHANDLUNG – DR. SCHICHER IN KLAGENFURT AM WÖRTHERSEE

Akne ist eine der am häufigsten auftretenden Hautkrankheiten weltweit. Die typischen Symptome sind oftmals schmerzhafte oder entzündete Pickel und Mitesser, die sich unterschiedlich stark in Gesicht, Hals, Dekolleté und Rücken ausprägen. Betroffen sind meist Jugendliche, doch auch nach der Pubertät kann die Krankheit auftreten. Eine stärkere Ausprägung der Akne kann für die Betroffenen eine enorme Belastung darstellen, weshalb ich mich freue, dem Leiden meiner Patienten und Patientinnen ein Ende zu setzen. Sollten auch Sie betroffen sein, besuchen Sie mich gerne in meiner Praxis in Klagenfurt am Wörthersee und wir finden die passende Therapie für Ihre individuelle Lage.

Was ist Akne?

Akne ist die weltweit häufigste Hauterkrankung. Besonders von der Acne vulgaris, der gewöhnlichen Akne, sind etwa 70 Prozent aller Jugendlichen betroffen. Junge Männer im Alter von 15 bis 18 Jahren leiden häufiger unter den Hautunreinheiten als junge Frauen. Typische Merkmale dieser Erkrankung sind eine gesteigerte Talgbildung sowie eine Verhornungsstörung. In den meisten Fällen bildet sich die Akne nach der Pubertät wieder zurück und hinterlässt bei etwa zwei bis sieben Prozent der Betroffenen Narben. Bei circa 40 Prozent aller Frauen und 22 Prozent aller Männer bleiben die Hautunreinheiten auch bei einem Alter von über 25 Jahren bestehen.

Wie entsteht Akne?

Die Hauptverursacher der Akne vulgaris sind die männlichen Geschlechtshormone (Androgene), welche der Körper vor allem während der Pubertät vermehrt produziert. Dadurch kommt es zu einer stärkeren Talgproduktion und einer gesteigerten Verhornung. Diese vermehrten abgestorbenen Hautzellen hindern den Talg daran, an die Hautoberfläche zu gelangen. Der Talg staut sich und weitet den Talgdrüsenfollikel aus. Als Folge bilden sich Mitesser, welche sich entzünden und zu Papeln und Pusteln führen können. Neben der vermehrten Talgdrüsenaktivität (Seborrhoe) und der gesteigerten Verhornung (Hyperkeratose) gibt es weitere Faktoren, welche vermutlich zur Entstehung von Akne beitragen. Dazu zählen erbliche Veranlagungen, ein unregelmäßiger Menstruationszyklus, Schwangerschaft oder bestimmte Medikamente. Auch Stress und Umweltfaktoren wie Klima, Luftfeuchtigkeit und UV-Strahlung stehen im Verdacht, einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf zu haben. Bei einigen Patientinnen und Patienten scheint die Ernährung das Hautbild zusätzlich zu verschlechtern. Vor allem eine zucker- und kohlenhydratreiche Ernährung sowie ein hoher Konsum von Milchprodukten könnten sich negativ auf den Hautzustand auswirken. In Bezug auf Zigarettenrauch ist sich die Forschung bislang nicht einig, inwiefern dieser die Entstehung von Akne fördert.

In welchen Formen tritt Akne auf?

Es gibt viele verschiedene Formen der Akne, welche nach unterschiedlichen Kategorien eingeteilt werden. Je nach Alter der Betroffenen sind vier Formen voneinander zu unterscheiden. Die Acne neonatorum tritt im Neugeborenen-Alter auf und betrifft vorwiegend den Wangenbereich. Etwa 20 Prozent aller Neugeborenen leiden darunter. In diesem Fall treten nicht entzündliche, geschlossene Komedonen auf. In schweren Fällen entstehen offene Komedonen, Papeln und Pusteln mit Eiter. Die zweite Form nennt sich Acne infantum. Hier sind Kinder zwischen dem dritten und zwölften Lebensmonat betroffen. Diese Form der Akne tritt vermehrt im Gesicht und der Wangenregion auf. Typische Symptome sind dicht stehende Mitesser und vereinzelte Papeln und Pusteln.

Acne vulgaris, auch gewöhnliche Akne oder Pubertätsakne, entsteht im Laufe der Pubertät. Hier ist nicht nur das Gesicht, sondern auch der obere Rumpfbereich betroffen. Je nach Schweregrad können hier weitere Formen unterschieden werden, welche verschiedene Symptome zeigen. Die Acne tarda betrifft Erwachsene ab einem Alter von circa 25 Jahren. Auslöser hierfür sind Hormonschwankungen, Schwangerschaft oder Stress. Die Unreinheiten treten hauptsächlich am Kinn und der Kieferpartie sowie am Hals und im oberen Rumpfbereich auf.

Neben der Unterscheidung nach Zeitpunkt des Auftretens sind weitere Formen aufgrund von Ausprägung und Schweregrad zu unterscheiden. Die Acne comedonica ist von Mitessern und nur wenigen, sehr leichten Entzündungen (Papeln) im Bereich von Stirn, Nase und Wangen geprägt. Diese Form heilt im Jugendalter nach der Pubertät wieder ab und hinterlässt selten Narben. Eine Acne papulo-pustulosa ist eine schwerere Form der Akne und kennzeichnet sich durch deutlich sichtbare Mitesser, eitrige Knötchen, Pusteln und Papel. Die Akne tritt in denselben Bereichen wie die Acne comedonica auf. Narbenbildung ist allerdings aufgrund von Entzündungen möglich. Die schwerste Form ist die Acne conglobata. Es treten große, entzündliche Knoten, Papeln und Pusteln auf. Auch Abszesse und Fistelbildung sind möglich. Hier sind hauptsächlich das Gesicht und selten der Rücken betroffen. Im Zuge der Acne conglobata drohen erhebliche Vernarbungen. Die Acne fulminans ist die seltenste Form und mit der Acne conglobata vergleichbar. Zusätzlich zu den zuletzt beschriebenen Symptomen sind Fieber, Gelenkentzündungen und Leukozytose (erhöhte Zahl der weißen Blutkörperchen) möglich. Auch hier drohen starke Vernarbungen.

Neben all diesen Formen gibt es noch sogenannte Sonderformen, die aufgrund äußerer Ursachen entstehen. Eine dieser Formen ist die Acne excoriee. Sie entsteht, wenn Betroffene ständig kleinste Hautunreinheiten aufkratzen oder zwanghaft kleine Mitesser ausdrücken. Die Folgen sind Entzündungen mit Verkrustungen und ein hohes Risiko für Narben. Eine Acne aestivalis oder Mallorca-Akne tritt nach UV-Einwirkung an Stellen auf, die lange der Sonne ausgesetzt waren. Acne cosmetica wird durch komedogene Stoffe in Kosmetikprodukten ausgelöst, welche die Hautporen verstopfen und die Entstehung von Mitessern begünstigen. Die Auslöser für die Acne medicamentosa sind Anabolika-Missbrauch oder eine Überdosis bestimmter Vitamine. Hier kommt es zu schmerzenden Knoten und Pusteln. In manchen Fällen können bestimmte Schadstoffe wie Teer oder Chlor zu Mitessern führen. Diese Form der Akne heißt Acne venenata. Die Acne inversa ist eine chronische Erkrankung mit entzündlichen Knoten und Abszessen im Bereich von Achselhöhle, Leistenregion und Gesäßfalte. Die Ursache für diese Erkrankung ist noch nicht vollständig geklärt.

Wie erfolgt die Diagnose von Akne?

Die Diagnose erfolgt in der Regel sehr rasch. Meist reicht eine Blickdiagnose aus, da Akne ein sehr typisches Erscheinungsbild hat. Zusätzlich geben mir der Zeitpunkt des Auftretens sowie der Verlauf Hinweise darauf, ob es sich tatsächlich um Akne oder eine andere Krankheit handelt. Darüber hinaus erkundige ich mich bei meinen Patientinnen und Patienten nach bestehenden Erkrankungen, Medikamenteneinnahme wie die Antibabypille, dem Vorkommen der Akne in der Familie sowie Ernährungsgewohnheiten und Zigarettenkonsum. Bei Frauen mit einer schweren Form der Akne führe ich zusätzlich eine Blutuntersuchung durch. Eine veränderte Konzentration an männlichen Geschlechtshormonen (Androgene) aufgrund von Schwangerschaft oder Störungen des Menstruationszyklus kann nämlich die Ursache für Akne sein.

Sie sollten zu mir in die Praxis kommen, wenn sich innerhalb kurzer Zeit viele Mitesser bilden und entzünden. Zögern Sie ebenfalls nicht, wenn die Akne innerhalb von zwei bis drei Monaten durch Selbsthilfemaßnahmen nicht besser wird bzw. die Akne außerhalb der Pubertät auftritt.
Wie lässt sich Akne erfolgreich behandeln?

Akne lässt sich meist gut behandeln. Um eine spätere Narbenbildung zu verhindern, sollten Sie möglichst früh eine medizinische Behandlung in Erwägung ziehen. Die Therapie richtet sich dabei nach dem Schweregrad der Erkrankung und umfasst eine Vielzahl an Möglichkeiten. Zuallererst führe ich eine Anamnese durch und untersuche Ihre Haut. Danach erstelle ich gemeinsam mit Ihnen einen Therapieplan.

Bei leichter Akne ist eine äußerliche Behandlung der Haut ausreichend. Hier eignen sich Peelings und Waschlotionen mit neutralem oder leicht saurem pH-Wert. Diese helfen dabei, die Poren zu öffnen und den Talg abfließen zu lassen. Ist die Haut bereits entzündet, rate ich von Peelings ab und empfehle meinen Patientinnen und Patienten fruchtsäurehaltige, feuchtigkeitsspendende und fettarme Cremes. Sogenannte Schälmittel wirken gegen Mitesser, Bakterien und Entzündungen. Benzoylperoxid ist dabei ein beliebter Wirkstoff. Da die Haut sehr empfindlich ist, sind derartige Schälmittel nur niedrig konzentriert anzuwenden.

Wenn Sie an einer sehr schweren Form der Akne leiden, reichen Schälmittel und Waschlotionen meistens nicht aus. Oftmals ist die zusätzliche Einnahme von Antibiotika notwendig. Sollte dennoch keine Besserung eintreten, ist eine Behandlung mit dem Wirkstoff Isotretinoin in Erwägung zu ziehen. Isotretinoin ist ein Vitamin-A-Säurederivat und zählt zu den Retinoiden. Die Behandlung mit Isotretinoin erfordert aufgrund möglicher schwerer Nebenwirkungen besondere Sorgfalt und strenge Kontrollen meinerseits.

Welche Behandlung für Sie die richtige ist, besprechen wir am besten bei einem Termin in meiner Praxis in Klagenfurt am Wörthersee.

Worauf muss ich während und nach der Behandlung der Akne beachten?

Während der Behandlung empfehle ich meinen Patientinnen und Patienten vermehrt auf ihre Ernährung zu achten. Es gibt zwar keine Diät gegen Akne, allerdings stehen bestimmte Lebensmittel in Verdacht, das Hautbild zu verschlechtern. Nehmen Sie nur kleine Mengen an Nahrungsmitteln mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren ein. Dazu zählen Butter, Käse, Fleisch oder Kokosfett. Kaffee und Alkohol begünstigen aufgrund ihrer durchblutungsfördernden Eigenschaften die Pickelbildung. Greifen Sie lieber zu Brennnessel-, Löwenzahn- oder Fencheltee.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil während der Behandlung ist eine optimale Hautpflege. Die richtige Reinigung ist das A und O. Bei milden Formen der Akne sollten Sie tensidfreie Reinigungsprodukte verwenden und die Haut mit lauwarmem und nicht heißem Wasser reinigen. Peelings eignen sich gut, um Hornzellen, welche die Talgdrüsen verstopfen, zu entfernen. Ist Ihre Haut bereits entzündet, sollten Sie auf Peelings jedoch verzichten. Benutzen Sie zur weiteren Pflege keine allzu fettigen Cremes. Leichte Feuchtigkeitscremes vom Typ Öl-in-Wasser sind besser geeignet. Drücken Sie auf keinen Fall Pickel aus. Dies verschlimmert die Entzündung und trägt zur Narbenbildung bei.

Die meisten Jugendlichen mit Akne sind etwa ein bis zwei Jahre von wiederkehrenden Hautunreinheiten betroffen. Danach verschwindet die Akne vollständig und kehrt auch nicht zurück. In manchen Fällen kann die Akne bis in das Erwachsenenalter andauern. Hier empfehle ich meinen Patientinnen und Patienten regelmäßig in meine Praxis zu kommen, um das Hautbild zu verbessern und Verschlechterungen vorzubeugen. Diese sogenannte Erhaltungstherapie kann zwei Jahre oder länger andauern.

Welche Komplikationen können bei der Behandlung der Akne auftreten?

Bei der Behandlung der Akne kommt es zu Beginn häufig zu einer Verschlechterung des Hautbildes. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich. Sollten Sie dennoch Bedenken haben, berate ich Sie gerne und kann für Sie eine andere Therapieform wählen. Ein Wirkstoff, der häufig zum Einsatz kommt, ist Isotretinoin. Dieser ist sehr wirksam, ruft jedoch auch starke Nebenwirkungen wie Gelenkschmerzen, aufgesprungene Lippen sowie trockene Konjunktive (Bindehaut) und Genitalschleimhäute hervor. Da Isotretinoin eine fruchtschädigende Wirkung hat, sollten Frauen während der Therapie nicht schwanger werden. Dies würde zu Missbildungen des ungeborenen Kindes führen.

Sollten Sie von schwerer Akne betroffen sein und eine Behandlung mit Isotretinoin ausschließen, rate ich zu einer Therapie mit Antibiotika. Innerhalb einiger Wochen sollten Sie eine Besserung der Haut bemerken. Auch bei dieser Therapie kommt es allerdings zu Nebenwirkungen. Die Darmflora kann geschädigt und die Wirkung von hormonellen Verhütungsmitteln eingeschränkt werden.

Bei Akneformen wie der Acne papulo-pustulosa, der Acne conglobata und der Acne fulminans ist aufgrund der Schwere der Erkrankung eine starke Narbenbildung möglich. Diese Narben müssen allerdings nicht für immer bleiben. In meiner Praxis in Klagenfurt kann ich die Aknenarben mithilfe von chemischen Peelings behandeln. Bei einem Beratungsgespräch erkläre ich Ihnen gerne, wie diese Behandlung abläuft.

Wie ist die Prognose bei Akne?

Akne ist gut behandelbar und mir stehen viele verschiedene Therapieformen zur Verfügung. Unabhängig vom Schweregrad bildet sich Akne zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr häufig von selbst zurück. Leichte Akneläsionen können jedoch weiterhin vereinzelt auftreten.

Bei leichter Akne erfolgt die Behandlung über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen. Eine Erhaltungstherapie kann hilfreich sein, um eine Verschlimmerung der Hauterkrankung zu verhindern. Die Behandlung von mittelschwerer Akne erfolgt häufig mit Antibiotika. Hier stellt sich der Erfolg nach etwas mehr als 12 Wochen der Behandlung ein. Eine Therapie mit Isotretinoin dauert 16 bis 20 Wochen. In der Regel bessert sich die Haut der Patientinnen und Patienten nach der Therapie weiterhin. Sollte dies nicht der Fall sein, ist ein zweiter Behandlungszyklus nach vier Monaten Pause notwendig.

Mit welchen Kosten muss ich bei der Behandlung von Akne rechnen?

Je nach gewählter Therapie fallen unterschiedliche Kosten an. Bei der Behandlung von Akne und den anfallenden Kosten kommt es außerdem darauf an, wie stark die Akne ausgeprägt ist und über welchen Zeitraum sich die Therapie erstreckt. Bei einem persönlichen Gespräch in meiner Praxis in Klagenfurt kann ich mir jedoch ein Bild von Ihrer individuellen Situation und Ihrem Hautbild machen und Ihnen eine Kosteneinschätzung nennen.

Kontaktieren Sie mich in meiner dermatologischen Praxis in Klagenfurt am Wörthersee – gemeinsam stimmen wir ein Behandlungskonzept ab, das optimal an Ihre Wünsche und Bedürfnisse angepasst ist. Ich freue mich darauf, Sie bald für ein persönliches Gespräch in meiner Ordination in Kärnten begrüßen zu dürfen!

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