Fadenlifting – DR. SCHICHER IN KLAGENFURT AM WÖRTHERSEE

Im Alter verliert unsere Haut zunehmend an Elastizität und die Kollagenproduktion nimmt ab. Die Folgen sind erschlaffte Haut und erste Falten. Viele meiner Patienten und Patientinnen fühlen sich dadurch unwohl und wollen etwas dagegen unternehmen, ohne einen chirurgischen Eingriff durchführen zu müssen. In solchen Fällen rate ich zu einem Fadenlifting. Das Fadenlifting ist eine risikoarme und schonende Behandlung, bei der selbstauflösende Fäden zum Einsatz kommen. Gegenüber anderer Methoden überzeugt dieses Verfahren wegen der kurzen Behandlungsdauer und der sehr geringen Genesungszeit. Patientinnen und Patienten schätzen an dieser Behandlung vor allem das natürliche Ergebnis und die Vielzahl an Anwendungsgebieten. Ob Krähenfüße, Zornesfalten oder Orangenhaut: In meiner Praxis in Klagenfurt am Wörthersee kann ich für Sie die passende Behandlung zusammenstellen.

Was genau ist eigentlich ein Fadenlifting?

Das Fadenlifting, auch Silhouette-Soft-Lifitng genannt, ist ein minimalinvasiver Eingriff zur Hautstraffung. Bei dieser Methode kommt kein Skalpell zum Einsatz und eine Narkose ist ebenfalls nicht notwendig. Durch kleine Einstiche platziere ich speziell entwickelte Fäden unter der Haut, welche sich nach einiger Zeit von selbst auflösen und vom Körper abgebaut werden. Bei einem Facelift stehen mir sowohl verschiedene Methoden als auch Arten von Fäden zur Verfügung. Die häufigsten Techniken sind das V-Lift, das Free-Floating-Fadenlift und das Ankerlift.

Das V-Lift ist mit einem relativ geringen Aufwand verbunden. Ich verwende bei dieser Technik sowohl Fäden mit als auch ohne Widerhaken. Die Behandlung ist für Patienten und Patientinnen sehr sanft und eignet sich bei beginnender Hautalterung, da der Straffungseffekt weniger ausgeprägt ist als bei anderen Methoden. Beim Free-Floating-Lift verwende ich ausschließlich Fäden mit Widerhaken, welche ich mit einer Hohlnadel unter der Haut platziere und über beide Enden des Fadens verankere. Der hierbei verwendete Faden ist etwas dicker, wodurch Schwellungen leichter auftreten, das Ergebnis aber länger anhält. Die dritte Methode ist das Ankerlift. Diese Technik ist die anspruchsvollste und erfordert viel fachliche Expertise. Die Fäden verankere ich im Gewebe, wodurch es möglich ist, deutlich herabgesunkene Hautpartien wieder anzuheben.

Neben diesen unterschiedlichen Techniken stehen verschieden Arten von Fäden zur Auswahl. Polymilchsäure-Fäden (PLA) kommen beim Silhouette-Soft-Fadenlifting zum Einsatz. Die Kegel am Ende der Fäden bestehen aus L-Laktid-Säure und Glycol-Copolymer. Diese Bestandteile baut der Körper innerhalb von 18 bis 24 Monaten vollständig ab. Neben der mechanischen Straffung regen die Fäden die Kollagenneubildung und somit eine körpereigene Straffung an. PDO (Polydioxanon) Fäden bestehen aus einem medizinischen Kunststoff, der in der Medizin seit Langem für Wundnähte Verwendung findet. PDO-Fäden können glatt oder spiralförmig sein bzw. einen Widerhaken besitzen. Dieses Material ist biologisch abbaubar und regt die Kollagenproduktion an. Auch Polycaprolacton wird vom Körper abgebaut und im Rahmen des Fadenlifts verwendet. Im Gegensatz dazu ist Polypropylen nicht resorbierbar und wird bei Fäden des Aptos-Liftings verwendet.

Goldfäden wurden früher vermehrt eingesetzt, werden heutzutage allerdings nicht mehr verwendet. Gold regt zwar die körpereigene Produktion von Kollagen und Elastin an, allerdings handelt es sich bei dem Edelmetall um einen Fremdkörper, der sich nicht von allein auflöst. Die Fäden können außerdem verrutschen und müssten wieder entfernt werden. Aufgrund dieser Komplikationen und der hohen Kosten ist die Verwendung von Goldfäden nicht mehr zeitgemäß, weshalb ich Sie in meiner Praxis in Kärnten nicht anbiete.

Welche Gründe sprechen für ein Fadenlifting?

Viele Betroffene entscheiden sich für ein Fadenlifting, da es sich um ein schonendes Verfahren handelt und nur wenig Zeit in Anspruch nimmt. Die Gründe für diese Art der Faltenbehandlung können sehr unterschiedlich sein. Die meisten Patientinnen und Patienten fühlen sich aufgrund erschlaffter Haut durch das zunehmende Alter unwohl. Das Fadenlifting ermöglicht mir, verschiedenste Körperregionen zu behandeln. Besonders häufig führe ich den Eingriff im Bereich des Gesichtes durch. Beliebt sind hierbei Krähenfüße um die Augen, hängende Mundwinkel, eingefallene Wangen oder Nasolabialfalten. Das Anheben der Augenbrauen, die Behandlung von Hängebäckchen sowie das Glätten von Zornesfalten ist ebenfalls mit dieser Methode machbar. Auch im Bereich von Dekolleté und Hals kann das Verfahren einen straffenden Effekt bewirken. Im Falle von Orangenhaut oder überdehnter Haut aufgrund von Schwangerschaft oder Gewichtsverlust berate ich Sie gerne, denn auch hier ist ein Fadenlifting möglich.

Für wen eignet sich ein Fadenlifting?

Ein Fadenlifting eignet sich für Patientinnen und Patienten zwischen 30 und 50 Jahren. Auch jüngere und ältere Personen können sich in meiner Praxis behandeln lassen, allerdings rate ich älteren Patientinnen und Patienten zu einer Kombination mit einer hautstraffenden Methode. Schwangeren oder stillenden Frauen sowie Minderjährigen rate ich von dieser Behandlung ab. Sollten bei Ihnen akute oder chronische Erkrankungen wie Akne oder Herpes vorliegen, kann ich das Fadenlifting erst durchführen, wenn die betroffenen Bereiche genesen sind. Bei einer vorhandenen Gerinnungsstörung, Hämophilie (Bluterkrankheit), einer Neigung zu übermäßiger Narbenbildung oder einer Autoimmunerkrankung wie Rheuma oder Morbus Crohn ist ein Fadenlifting nicht empfehlenswert. Wenn Sie Blutverdünner oder Schmerzmittel mit schmerzlindernden, fiebersenkenden und entzündungshemmenden Eigenschaften einnehmen, informiere ich Sie gerne über eine alternative Faltenbehandlung. Vor der Behandlung muss ich außerdem sichergehen, dass keine Unverträglichkeit gegenüber einem der Wirkstoffe vorliegt.

Worauf muss ich vor einem Fadenlifting achten?

Mindestens fünf bis sieben Tage vor Ihrem Termin in meiner Praxis in Kärnten sollten Sie kein Vitamin D oder blutverdünnende Medikamente wie Aspirin, Ibuprofen oder Diclofenac einnehmen. Unter Umständen empfehle ich Ihnen einen Zeitraum von zwei Wochen – dies ist von Ihrer individuellen gesundheitlichen Ausgangslage abhängig. Informieren Sie mich rechtzeitig, falls Sie sich unerwartet erkälten oder eine akute Infektion auftritt. Darüber hinaus empfehle ich meinen Patientinnen und Patienten vor der Behandlung auf Nikotin und Alkohol zu verzichten.

Wie verläuft ein Fadenlifting?

Vor dem Eingriff führe ich mit Ihnen ein ausführliches Gespräch, bei dem wir gemeinsam Ihre Vorstellungen besprechen. Das Fadenlifting in meiner Praxis in Klagenfurt am Wörthersee findet ambulant und unter lokaler Betäubung statt. Eine Vollnarkose ist nicht notwendig und auch nicht üblich.

Vor der eigentlichen Behandlung zeichne ich die Verläufe der einzusetzenden Fäden auf die entsprechende Körperpartie. Danach betäube ich diese Stellen und beginne damit, über kleine Einstiche die Fäden senkrecht oder quer zur Muskelachse in das Unterhaut-Fettgewebe einzusetzen. Die hohle Mikro-Nadel erlaubt es mir, die Fäden einfach und präzise unter der Haut zu platzieren. Die Fäden besitzen kleine Anker, welche für die Fixierung sorgen. Durch Massage-ähnliche Bewegungen kann ich zusätzlich die behandelte Stelle modellieren und straffen. Sobald ich alle Fäden platziert habe, entferne ich die Nadel und das Lifting ist nach ca. einer Stunde beendet. Die Fäden müssen nicht entfernt werden, da sich diese nach einer gewissen Zeit von allein auflösen. Nach der Behandlung sind Sie sofort wieder einsatzfähig, allerdings empfehle ich meinen Patientinnen und Patienten für einige Zeit in meiner Praxis zu bleiben, um Nachblutungen ausschließen zu können und die behandelten Stellen zu kühlen.

Im Zuge des Fadenliftings kann ich unterschiedliche Methoden anwenden. Mithilfe des PDO-Fadenliftings kann ich kleine Falten gut behandeln. Die PDO-Fäden regen die Kollagenproduktion der Haut an, wodurch es zu einem Straffungseffekt kommt. Nach zehn bis 15 Monaten löst sich diese Art der Fäden wieder auf.

Im Bereich von Kiefer oder Hals wende ich das Lifting mit Cones an. Die Fäden, auch Silhouette Soft-Fäden oder Zugfäden genannt, besitzen sogenannte Cones oder Verankerungen, welche einen stärkeren Liftingeffekt bewirken als gewöhnliche Fäden mit Widerhaken. Auch bei dieser Methode wird die körpereigene Kollagenproduktion aktiviert und das Ergebnis hält bis zu drei Jahre an.

Das One-Stitch-Lift kommt zum Einsatz, wenn zusätzlich zu Falten überschüssige Haut vorhanden ist. Bei dieser Methode setze ich einen Schnitt und kann somit die Haut an der gewünschten Stelle straffen. Die überschüssige Haut entferne ich unter dem Haaransatz und vernähe diese anschließend. Hierbei entsteht eine kleine Narbe, welche allerdings im Haarbereich versteckt ist. Das Ergebnis des One-Stitch-Lifts hält zwischen einem und drei Jahren.

Welche Risiken und Komplikationen birgt ein Fadenlifting?

Das Fadenlifting ist sehr risikoarm und gilt als schonende Methode. Ich nehme keine großen Schnitte vor, sodass nur selten Komplikationen auftreten. Nach dem Eingriff sind blaue Flecken und leichte Schwellungen möglich. Jegliche Schwellungen können Sie durch Kühlen minimieren und störende blaue Flecken mit Make-up überschminken. Nur wenige Patienten und Patientinnen leiden unter Schmerzen und in der Regel klingen diese gemeinsam mit Blutergüssen und Schwellungen nach wenigen Tagen ab.

Worauf muss ich nach einem Fadenlifting achten?

Nach dem Facelift in Klagenfurt sollten Sie ein paar Kleinigkeiten beachten, um den Heilungsprozess bestmöglich zu unterstützen. Nach der Behandlung sind Sie grundsätzlich sofort wieder gesellschaftsfähig, allerdings sollten Sie sich zuallererst genug Ruhe genehmigen. Verzichten Sie in den ersten 24 Stunden nach der Behandlung auf Make-up und Cremes und kühlen Sie die behandelten Bereiche. Sport dürfen Sie nach drei bis vier Wochen wieder betreiben und Termine im Kosmetikstudio bzw. der Zahnarztpraxis sind nach zwei Wochen wieder möglich. Versuchen Sie die ersten fünf Nächte auf dem Rücken zu schlafen und extreme Gesichtsbewegungen für etwa zwei Wochen zu vermeiden. Einen Termin zur Nachkontrolle lege ich individuell mit Ihnen fest.

Wann ist das endgültige Ergebnis des Fadenliftings sichtbar?

Der straffende Effekts des Fadenliftings tritt bereits unmittelbar nach der Behandlung ein und viele meiner Patientinnen und Patienten können direkt nach dem Eingriff eine große Veränderung wahrnehmen. Da sich die Neubildung von Kollagenfasern und somit die Straffung der Haut über drei bis vier Monate erstreckt, ist das endgültige Resultat auch erst nach diesem Prozess erkennbar. Das Ergebnis des Fadenliftings ist nicht dauerhaft und hält zwei bis drei Jahre, da sich die Fäden im Laufe der Zeit wieder auflösen. In der Regel ist eine Behandlung ausreichend, sollten Sie allerdings eine zweite Sitzung wünschen, so berate ich Sie gerne dazu.

Mit welchen Kosten muss ich bei einem Fadenlifting rechnen?

Die Kosten für ein Fadenlifting lassen sich nicht pauschal nennen, da diese unter anderem von dem Ausmaß und der Dauer des Eingriffs abhängen. Die Beschaffenheit der Haut und Ihre Wünsche und Erwartungen sind ebenfalls bei den Kosten zu berücksichtigen. Auch die Anzahl der verwendeten Fäden fließt in den Preis mit ein. Fadenliftings können sich in einem Rahmen von 500 bis zu mehreren Tausend Euro bewegen. Welche Kosten in Ihrem Fall zu erwarten sind, ermitteln wir beim ersten Beratungsgespräch in Kärnten.

Kontaktieren Sie mich in meiner dermatologischen Praxis in Klagenfurt am Wörthersee – gemeinsam stimmen wir ein Behandlungskonzept ab, mit denen ich Ihre Wünsche erfüllen kann. Ich freue mich darauf, Sie bald für ein persönliches Gespräch in meiner Ordination in Kärnten begrüßen zu dürfen!

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